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Mentale Stärke im Poolbillard - ein absolutes Muss!

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Seit Sommer 2011 wird unter neuer Leitung von Sacha Volery und Thomas Müller mit der Jugendnationalmannschaft intensiv gearbeitet. Thomas Müller ist erlernter Mental Coach und unterstützt die Schweizer Jugendnati mit einem reglemässigen und professionellem Mentalcoaching.

Mentaltraining ist gerade im Billardsport ein abolutes Muss, sagt man doch dass die mentalen Fähigkeiten bis 80% der Leistung beeinflussen und über Sieg und Niederlage entscheiden. Seriöses Mentaltraining ist zudem auch eine Lebenschule für Jung & Alt.

Im folgenden Text stellen wir euch detailliert vor mit was die Jugendlichen im mentalen Training konfrontiert werden. Wer mit dem Begriff "Mental Training" nichts anfangen kann wird hier rasch erkennen das diese Form von Training (für Jung und Alt), nicht nur ein extremer Mehrwert fürs den ausgeübten Sport mit sich bringt, sondern auch eine wertvolle Schule für das Leben neben dem Sport ist!

   

Coaching tm - Vorstellung der Trainingsinhalte
vom Mentalen Training mit Thomas Müller

Inhalt:

1. Was ist Coaching?
2. Ablauf
3. Bereiche
3.1. Persönlichkeitsentwicklung
3.2. Emotionen & Gedanken
3.3. Ziel / Ziele
3.4. Motivation
3.5. Planungen
3.6. Team & Umfeld
3.7. An- und Entspannung
3.8. Umgang mit Schwierigkeiten, Stressfaktoren
4. Wie ich arbeite
4.1. Grunsätzliches
4.2. Auftraggeber und Sportler
4.3. Formen
4.4. Ich bin

1. Was ist Coaching?

Der Begriff Coaching stammt vom englischen „to coach“ (betreuen, trainieren) und bezeichnet eine Vielzahl von Trainings- und Beratungkonzepten zur Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele und der dazu notwendigen Kompetenzen.

Grundsätzlich steht Coaching für Förderung in der Entwicklung, Stärkung der Persönlichkeit sowie Klärung von Arbeits- und Lebenssituationen. Ein gezieltes Coaching hilft unter anderem, das Potenzial eines Menschen freizusetzen, seine eigenen Leistungen zu maximieren und seine Ressourcen für eine erfolgreiche Karriere und eine erfüllende Lebensgestaltung zu mobilisieren.

Coaching bedeutet ausserdem,  Ziele zu definieren und mitzuhelfen, diese in einem bestimmten Zeitrahmen zu realisieren. Dabei steht immer die eigene Lösungsfindung des Klienten im Vordergrund. Ein ernsthaft geführter Coachingprozess verlangt von beiden Seiten Offenheit für unvoreingenommene Wahrnehmungen, für spontane Entwicklungen und auch für Anpassungen der Zielsetzung.

Im Team dient Coaching einerseits der Bewusstmachung von Defiziten und Lösung von Konflikten. Andererseits dient es der Förderung des Entwicklungspotenzials, der Zieldefinition und der effektiven Zusammenarbeit. Damit können gemeinsame Ziele im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich realisiert werden.


2. Ablauf

Nach dem Erstkontakt und einem Erstgespräch (inklusive Formalitäten, wie Kosten, Arbeitsweise, Erklärungen zum Ablauf, Datenschutz), kommt es zum Coaching, das fünf Schritte beinhaltet:

Thema Was ist das Thema des heutigen Coachings?
Welche(s) Ziel(e) verfolgt der Klient?
Welches ist das heutige Sitzungsziel?
Ist In Bezug auf das Thema steht der Klient heute wo?
Weg Welchen Weg planen und beschreiten wir?
Aktion Mit welchen Handlungen unterstützt sich der Klient auf seinem Weg zum Ziel?
Transfer Wie gelingt die Umsetzung in den Alltag?

Nach dem Coaching / Mandat gibt es eine kurze gemeinsame Auswertung.

Inhaltlich arbeite ich mit drei verschiedenen Ebenen:


 

PSY(CHE)

 Bezieht sich auf Emotionen und Gedanken des Klienten

PHY(SIS)

 Bezieht sich auf Körper und Handlungen des Klienten

SYS(TEM)

 Bezieht sich auf das Umwelt und Umfeld des Klienten

 
3. Bereiche

Ich unterscheide drei Bereiche, in denen ich coache:

In diesen Bereichen gibt es folgende Themen:

3.1. Persönlichkeitsentwicklung

  • Stärken und Schwächen
  • Ressourcen und Talentbewusstsein
  • Aufbau des lösungsorientierten Denkens
  • Aufbau von Konfliktfähigkeit Konfliktlösungskompetenz
  • Wertebewusstsein
  • Entwicklung Eigenverantwortlichkeit
  • Entwicklung Leaderqualitäten
  • Stärkung des Leistungswillens und der Bereitschaft zum Engagement
  • Aufbau des Selbstwerts, -vertrauen und –bewusstseins
  • Kommunikationsfähigkeit (auch non-verbal: Image, Körpersprache)
  • Bewusster Umgang mit Druck und Erwartungen

3.2. Emotionen & Gedanken

  • Innerer Dialog, Selbstgesprächsregulation
  • Positives Denken
  • Regulation der Emotionen
  • Reframen (ins Positive umformulieren)
  • An- und Entspannungsübungen bei negativen Emotionen
  • Gedankenstopp
  • Aufbau Selbstvertrauen
  • Umgang mit Ablenkungen

3.3. Ziel / Ziele

  • Zielbewusstsein (Visionsziel, Fernziel, Etappenziele, verborgene Ziele)
  • Zielverankerung (Abrufbarkeit des Ziels als Motivator im Alltag)
  • Zielprogrammierung (Verstärkung des inneren Zugs zum Ziel)
  • Abstimmung der Team- und Individualziele

3.4. Motivation

  • Stärkung des Durchhaltevermögens
  • Selbstmotivation
  • Umgang mit Durchhängern
  • Bewusstsein über innere Treiber (intrinsische Motivatoren)
  • Herzbergmodell

3.5. Planungen

  • Laufbahnplanung
  • Karriereplanung
  • Wettkampfvorbereitung
  • Trainingsvorbereitung
  • Rituale
  • Pausengestaltung

3.6. Team & Umfeld

  • Umgang mit Teampartnern
  • Umgang mit dem Trainer, Coach, Staff und vereinsinternen Funktionären
  • Umgang mit dem privaten Umfeld (Eltern, Freunde, Bekannte, usw.)
  • Umgang mit dem beruflichen Umfeld (Lehrer, Chef, Kollegen, usw.)
  • Teambildung & Teamentwicklung
  • Konfliktlösung im Team
  • Mein Platz im Team – Rollenbewusstsein – Rollenklärung
  • Abstimmung der Team- und Individualziele
  • Klarheit zur eigenen systemischen Landkarte der Beziehungen & Bezugspersonen
  • Dynamisierung und Stabilisierung des Umfelds (Familie, Verein, Verband, Staff…)
  • Dynamisierung und Stabilisierung als Teammitglied
  • Professioneller Umgang (Behavior und Kommunikation) mit Anspruchsgruppen wie Medien, Sponsoren, Verbandsvertretern, Fans

3.7. An- und Entspannung

Beides:

  • Atemübungen

Anspannung:

  • Fokus (Blick lenken, Augentraining)
  • Konzentration (Verbesserung, Lenkung, Übungen)
  • Idealer Leistungszustand
  • Flow
  • Push Up-Übungen

Entspannung:

  • Aktive und passive Regeneration
  • Entspannungsübungen
  • Cool down
  • Progressive Muskelentspannung
  • Mentale Nachbereitung (Training, Wettkampf)
  • Mentale Entspannung / Autogenes Training (Innere Ruhepunkte)
  • Regenerative Bewegung
  • Spielerische Lieblingsaktivitäten (Bewegung mit Spass)

3.8. Umgang mit Schwierigkeiten, Stressfaktoren

  • Umgang mit Fehlentscheidungen (z.B. Schiedsrichter, Jury, Vereinsführung, usw.)
  • Umgang mit Verletzungen, während der Rekonvaleszenz
  • Umgang mit Niederlagen (-serie)
  • Umgang mit Stress
  • Umgang mit Hilflosigkeit
  • Umgang mit Angst
  • Umgang mit Druck
  • Umgang mit Konflikten
  • Umgang mit Gegnern, anderen Athleten, Teams, Staffs, usw.
  • Umgang mit Kritik
  • Umgang mit Perfektionismus
  • Problembewältigungsstrategien
  • Umgang mit Fehlern
  • Umgang mit Verkrampfungen
  • Umgang mit Nervosität
  • Umgang mit Doping, Sucht und Drogen
  • Stabilisierter Umgang mit Rückschlägen und Störfaktoren
  • Erkennen und Abbau der Stressoren im eigenen Leben
  • Ausgleich und Balance (Beruf, Sport, Schule, Freizeit, Anspruchsgruppen)
  • Mentale Stabilisierung und Willensstärkung in Verletzungs- oder Krankheitssituationen
  • Verarbeitung von Niederlagen und Enttäuschungen
  • Training im Umgang mit Publikumsenergien (Nutzung und Abgrenzung)
  • Training im Umgang mit Konkurrenz (Angstabbau, Respekt, Einfluss, Haltung…)


4. Wie ich arbeite...

4.1. Grundsätzlich

Meine Aufgabe in der Rolle als Coach ist, dass der Sportler sich seiner Handlungen, seines Denkens bewusst wird und eventuelle Veränderungen, Anpassungen vornimmt, falls er dies wünscht.

Ich vergleiche die mentale Arbeit des Sportlers gern mit einem Motor in einem Auto, er funktioniert, aber unter Umständen nicht voller Kraft. Ich sehe meine Aufgabe in der Unterstützung der Selbsthilfe des Sportlers im Verändern oder Verbessern. An der mentalen Stärke zu arbeiten, heisst für mich nicht, dass jemand krank oder schwach ist, sondern, dass seine Ressourcen noch nicht ausgeschöpft sind, ein zusätzlicher Blickwinkel, unterstützt durch mich als Coach, neue Perspektiven aufzeigen kann.

4.2. Auftraggeber und Sportler

Ich unterscheide zwischen Auftraggeber und Sportler. In einigen Fällen ist die gleiche Person. Ist das aber nicht so, gilt es den Auftrag des Auftraggebers zu erfüllen und den Sportler so zu coachen, dass die Erwartungen des Auftraggebers möglichst erfüllt werden.

4.3. Formen

  • Präsenz: ich bin präsent in meiner Rolle als Coach im Mentalen / Sozialen.
  • Einzelcoachings: bei einer spezifischen Thematik, Problem
  • Teamcoachings
  • Auftrags- oder themenbezogene Präsentationen

4.4. Ich bin…

  • Ehrlich, echt, direkt und baue auf die Beziehung mit dem Sportler, dem Individuum, wobei ich auch die Erwartungen an den Anderen habe, dass er ehrlich, echt und direkt mit mir ist.

Ich bin praktisch jederzeit erreichbar, sei es auch über die diversen Medien – falls ich nicht auf dem Sportplatz anwesend bin.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Thomas Müller
Route de la Neuveville 7
2515 Prêles

079 475 18 90
tm.thompie@gmail.com

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