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12.04.2013 16:38 Uhr Autor: Stefan Gerber, Naticoach SP
14-1 EM 2013: Abschlussbericht vom Teamleader aus Slowenien

Swissteam bestehend aus:Christine Feldmann, Claudia Kunz, Daniel Schneider, Sebastian Koch und John Torres


Anreise und Disziplin 14/1

Am Dienstag 9. April nach ca. 9 Stunden Autoreise kamen alle Schweizer Teilnehmer gemeinsam im EM Austragungshotel Grand Metropol an. Nach dem akkreditieren besichtigten wir den Spielort mit den 23 Dynamic III Tischen, die alle mit Live Stream ausgestattet sind. Danach wurden die Zimmer bezogen und ich ging anschliessend ans Teamleader Meeting. Dort wurden diverse Infos so wie die wichtigsten Spielregeln, oder besser gesagt, deren Änderungen oder Wichtigkeiten bekannt gegeben. Um die Neuigkeiten und Infos an die Spieler zu bringen trafen wir uns vor der Opening Zeremonie zu einem Swissteam Meeting. Diversen örtlich bekannte Damen und Herren wurde der Dank ausgesprochen, ohne dessen Unterstützung doch solche Anlässe nicht möglich sind. Danach eröffnete der EPBF Präsident Gré Lenders die Europameisterschaften mit den Worten "The Pool Billard European Championships is open" 

Am Mittwochmorgen um 9:00 Uhr begann dann das 14/1 Turnier.

Bei Daniel schlichen sich gleich zu Beginn unzwingende Fehler ein und er verlor seine Startbegegnung gegen den Belgier Moritz Lauwereyns mit 100:76. Am Nachmittag musste er gegen den Tschechen Urban Petri ran. Das Spiel gewinnt nach langer Ausgeglichenheit Daniel mit 100:78. Abends musste er gegen den Deutschen Sebastian Staab spielen. Dieser legte gleich mit 50 Kugeln vor. Als Daniel an den Tisch kam konterte er mit 4 Sets am Stück und lag von da an immer in Führung, bis er das Spiel mit 125:88 für sich entschied. Am Donnerstag um 11:00 Uhr durfte er gegen den Griechen Nikos Ekonomopoulos spielen. Gegen den späteren Bronze Medaille Gewinner verlor er 125:75 und beendete das 14/1 auf dem 17. Schlussrang.

Sebastian musste als erstes gleich gegen den deutschen Top Spieler Nicolas Ottermann antreten. Nach einer 52er Serie von Ottermann und nach einem kleinen Safe Duell verliert Sebastian deutlich mit 100:10. Gegen Abend hiess der nächste Gegner Mitja Gradisnik aus Slowenien. Hier legte Sebastian mit einer 47 Serie vor und gewann das Spiel ungefährdet 100:61. Dann traf ihn das Los auf den 4 fachen Jugend Europameister und Eurotour Sieger  Albin Ouschan aus Östereich. Nach zwischenzeitlicher Führung verlor Sebastian mit 125:88 und beendete das Turnier auf dem 33. Rang.

John gewann seine Startpartie, immer in Führung liegend, gegen den jungen Slowenen Denis Kragolnik 100:62. Weiter im DL heisst sein Gegner Dyli Ermal aus Albanien. Gegen ihn holt John einen grösseren Rückstand auf und gewinnt 100:82. Nun im KO angekommen heisst sein nächster Gegner Danilo Cipriani aus Italien. Gegen ihn verliert er nach über 3,5 Std. Spielzeit und einem, während dem letzten Set, langen Save Duell auf hohem Nieveau, mit dem knapp möglichsten Resultat 125:124. Damit beendete John das 14/1 auf dem 33. Rang.

Christine hat in der ersten Runde ein Freilos und gewinnt danach das nächste Spiel gegen die Spanierin Laura Frances mit 75:54. Am Donnerstag um 9:00 Uhr, zu ihrer Lieblingsspielzeit, muss sie gegen die Französin Severine Titaux ran. Christine gewinnt immer in Führung liegend 75:57. Nachmittags hiess ihre Gegnerin Tamara Peters-Rademakers aus Holland. Christine fand nicht ins Spiel und verlor mit 75:24 und beendete das 14/1 mit dem besten Schweizer Schlussrang auf Platz 9.

Die erste Gegnerin von Claudia war Jentschura Kaplan. Gegen die stark spielende deutsche verliert sie 75:48. Gegen Abend stand ihr die Italienerin Barbara Bolfelli gegenüber. Claudia eröffnet mit einer 29 Serie. Sie zieht ihr  Spiel durch und gewinnt Diskussionslos mit 75:25. Am Donnerstagmorgen ist ihre Gegnerin die Deutsche Jasmin Michel. Claudia fand nicht zu ihrer gestrigen Form und verliert 75:50 und beendet das Turnier auf dem 17. Schlussrang.

Teamleader, Stefan Gerber
 

Links zu den Europameisterschaften 2013

Bilder und Weiteres Material

 

10.04.2013 - Pascal Nydegger
Partien der Schweizer Herren in der Disziplin 14-1

Alle Schweizer haben es in die Top 64 der geschafft. Der Bieler Sebastian Koch lieferte sich gestern Abend gegen den starken Österreicher Albin Ouschan ein packendes Duell. Koch lag über weite Strecken mit über 30 Punkten in Front ehe der Österreicher zu seinem Spiel fand. Koch hätte es bei 88 in der Hand gehabt, konnte seine Chance aber leider nicht nutzen. Albin Ouschan beendete das Spiel mit 125-88.

Fast unfassbares spielte sich im Match von John Torres (Bild rechts) ab (ebenfalls Top 64). Der Lausanner holte einiges an Rückstand auf gegen den Italiener Danilo Cipriani. Cipriani seinerseits musste den Tisch bei 121 Punkten Torres überlassen. Hier brauchte er noch 11 Kugeln. Torres schoss schliesslich 10 Kugeln und vestellte sich auf die letzte entscheidende Kugel und verschoss diese im Anschluss. Mit starkem Saveduell vermochte er es lange zu verhindern dass der Italiener seine letzte Kugel macht. Doch Cipriani wurde durch seine Risikobereitschaft belohnt und konnte mit einer schweren Doublette einsteigen. Die letzten 3 Kugeln zum 125-124 waren dann Formsache.

Bester Schweizer im 14-1 war Daniel Schneider. Er bestand trotz Rückstand gegen den Deutschen Bundesligaspieler Sebastian Staab mit 125-88 und zog damit in die Top 32 dieser 14-1 Europameisterschaften ein. Heute Morgen hatte er dann das grosse Los gezogen und durfte gegen den Mosconi Cup Spieler Nikos Ekonomopoulos an den Tisch. Die Partie wurde auf starkem Niveau gespielt. Beide Seiten schossen Serien über 35 Punkten. Schneider hielt gut mit, konnte aber keinen Exploit landen. Er verliert die Partie mit 74-125. Die starken Resultate lassen hoffen auf mehr!

Die Schlussränge der Schweizer Herren im 14-1 endlos:

17. Rang: Daniel Schneider
33. Rang: Sebastian Koch, John Torres


Partien der Schweizer Damen in der Disziplin 14-1

Bei den Damen qualifizierte sich Christine Feldmann mit dem ersten WM Match für die besten 32 des Turniers. Sie schlug hier Laura Frances trotz Rückstand in einem 2 Stündigem Match noch mit 75-54. Claudia Kunz musste nach Niederlage gegen Ina Kaplan-Jentschura in den Hoffnungslauf, realisierte die Looser-Quali aber Problemlos gegen die Italienerin Barbara Bolfelli mit 75-25.

In den besten 32 traf Claudia Kunz auf einer weitere Deutsche. Die junge Jasmin Michel wurde dann auch zum Stolperstein für Kunz. Sie konnte zwar kurz in Führung gehen in Match-Mitte, doch dies reichte nicht um sich durchzusezten. Schliesslich verliert die Zürcherin mit 50-75 und muss sich mit dem 17. Rang zufrieden geben.

Christine Feldmann konnte gegen die Französin Severine Titaux ein weiteres Match für sich entscheiden und in die Top 16 vorstossen. Mit klarer Niederlage gegen Tamara Peeters-Rademakes aus den Niederlanden nimmt sie auf dem 9. Schlussrang Platz.

Die Schlussränge der Schweizer Damen im 14-1 endlos:

09. Rang: Feldmann Christine
17. Rang: Claudia Kunz

 

 

 

 
 
02.04.2013 23:49 Uhr Autor: P.Nydegger u. N.Engel
Mario He gewinnt das Bunny Open 2013 vor Hybler, Jungo und Buck!
Ein Turnier der Superlative. 128 Teilnehmer, eine Warteliste von 43 weiteren Spielern! Und hochkarätige Spieler aus ganz Europa. Mit dabei ungefähr 33 Spieler aus der Schweizer Liga. Das ist das Fazit des Bunny Open 2013 im  Patricks – Rankweil  über die Ostertage.
 
 
 
Es war einmal mehr ein Highlight für jeden Poolspieler welcher über die Ostertage nach Rankweil reiste um an der diesjährigen Ausgabe des Osterturniers „Bunny Open 2013“ teil zu nehmen. Schon weit im Vorfeld war klar dass im Österreichischen Rankweil nicht nur ein hochkarätiges Feld gespielt wird, sondern auch viele sehr starke Spieler aus den umliegenden Ländern Schweiz, Deutschland, Niederlande und Italien teilnehmen werden. So war das Starterfeld bereits im Januar mit 161 Spielern völlig überbucht. Nach vielen Überlegungen von der Organisation hat man sich schliesslich für eine Aufstockung auf 128 Spieler entschieden. Mehr liess das Feld zeitlich nicht zu, weil darauf geachtet wurde, das jeder Spieler nicht nur ein oder zwei Spiele haben sollte!
 
Der Veranstalter Patricks-Rankweil mit Norbert Engel war wie jedes Jahr mit einigen Anfragen sehr kulant und liess Spieler welche stets als zuverlässig galten das Startgeld Vorort bezahlen damit keine unnötigen Bankgebühren aus dem Ausland anfallen. Leider erwies sich diese Geste als Fehler. Denn es gab wieder Spieler welche die Gutmütigkeit ausnutzten und sich im letzten Moment abmeldeten. Die Plätze blieben damit frei und weiteren Spielern auf der Warteliste blieb es verwehrt doch noch teil zu nehmen. Ein weiterer Ärger mussten die Spieler hinnehmen welche in Gruppen waren wo diese abgemeldeten nicht erschienen. Denn diese durften längere Wartezeiten auf sich nehmen und waren dementsprechend entnervt. Auch mussten so Startgeld-Einbussen hingenommen werden, was einfach sehr ärgerlich ist wenn man so ein Aufwand betreibt um ein Poolturnier dieser Grössenordnung zu organisieren. Genug aber zum schlechten Nebengeschmack, denn das war nur ein Randereignis das erwähnt werden muss, neben einem Poolturnier der Superlative!
 
Die Turnierleitung die von Gre Leenders  angeführt, und von Arno Wild, Ted Meijer und Norbert Engel  ergänzt wurde, zeigte sich schon in der Vergangenheit als sehr konstant und erfahren. So reiste Gre Leenders mit seinem Team und Equipment aus den Niederlanden an und stellte dem Turnier eine technisch hervorragende Anlage zur Verfügung. Mit Livescore von jedem Tisch und Platz-Referee wurde der reibungslose Turnierablauf unterstützt.
 
Der Modus neu, und etwas speziell, kam bei allen Spielern sehr gut an. Es wurde erst 32x 4er Gruppen gespielt. Der Erst- und Zweiplatzierte jeder Gruppe stieg ins 64er Gewinner Feld auf, welches in Runde 1 & 2 im Doppel K.O. gespielt wurde. Der Dritt- und Viertplatzierte durfte ein eigenes 64er Feld eröffnen und das wurde im selben System gespielt.  Auch hier wurde attraktive Preise vergeben. So auf Platz 1 ein Samsung Tablet + Euro Tour Wildcard auf Platz 2 eine Nikon Digital Kamera und auf Platz 3 je 20 € Patricks Gutscheine.
 
So wurde also gefightet was das Zeugs hielt und die Qualifikanten für die Spielfelder waren am Samstagnachmittag um 17:00 Uhr bekannt. Im Verliererfeld war es schliesslich der gebürtige Marokkaner Samuel Arji, angereist aus der Schweiz, genauer aus dem Bernischen Seeland welcher die absolute Überraschung schaffte. Der erst 19 jährige liess viele gute Spieler hinter sich und bestand schliesslich auch das packende Finale vor einer imposanten  Zuschauerkulisse gegen den Italiener Michele Laurano mit 4-5. Weiter erwähnenswert, sicher auch die Leistung der besten Dame im Verliererfeld mit der deutschen Christina Schneider welche mit 3-5 das Viertelfinale gegen Laurano Michele verlor. Der Sieger Samuel Arji darf nun mit Wildcard an der Euro Tour in Österreich vom 22.-25. Mai antreten. Als Überraschung spendierte  Gre Leenders - Präsident der EPBF - auch an den 2. Platzierten Michele Laurano einen Startplatz für die Eurotour in Österreich. Diese Geste erntete einen tosenden Beifall bei Laurano und bei den Zuschauern.
 
Ins grosse Feld schafften es alle erwarteten Spieler. Allen Voran die Top Spieler Dimitri Jungo aus der Schweiz (Vorjahressieger und Nummer 3 von Europa), Lokalmatador Mario He aus Österreich, Roman Hybler, Jakob Belka, Valery Kuloyants und Markus Buck aus Deutschland. Bis ins Viertelfinale bestanden alle Diese bis auf Jakob Belka, welcher überaschenderweise ein 2-7 Niederlage im Achtelfinal gegen den Schweizer Pascal Nydegger hinnehmen musste. Ebenso überraschend am Rande war die Begegnung der zwei Basler Bodlovic – Poggiolini ausgegangen. Bodlovic hielt gut mit und schloss schliesslich mit dem glücklicheren Händchen zum Viertelfinaleinzug ab.
 
Im Viertelfinale war die Sprache ebenfalls klar. Die Spieler Jungo, Hybler, He und Buck setzten sich mehr oder weniger souverän und mit klaren Resultaten ins Halbfinale durch wo die Partien ab 17:30 Uhr Dimitri Jungo – Roman Hybler und Mario He – Markus Buck hiessen.
 
Die Vorstellung eines Spielers war ab da - schier unglaublich. Der Lokalmatador Mario He (Bild) liess zu keinem Moment Zweifel am Turniersieg aufkommen. Bereits gegen Markus Buck präsentierte der junge Österreicher wahnsinns Stösse mit einer konstanten Sicherheit wie man Sie nur auf Weltklasse Niveau sieht. Markus Buck spielte seinerseits absolut kein schlechtes Poolbillard, doch es schien einfach kein Kraut gewachsen. Schliesslich zog Mario He mit 7-3 ins Finale ein wo es gegen Roman Hybler ging welcher zuvor den Vorjahressieger Dimitri Jungo ausschaltete. Es war ein langes Spiel mit vielen Saves welches der gebürtige Tscheche zum 7-5 für sich entschied.
 
Im Finale verlor Roman Hybler rasch den Anschluss konnte Mario He nicht viel entgegensetzen. He entschied konsequent jedes Spiel für sich und dominierte nach Belieben. Dass Schlussresultat von 7-0 übertraf alle Erwartungen der Zuschauer und Experten. 
 
Das Turnier wurde kurz nach 21:00 Uhr beendet. An der anschliessenden Siegerehrung wurden den stolzen Gewinnern die Preise übergeben. Der Sieger des diesjährigen Bunny Open – Mario He – durfte die stolze Summe von 1500 € mit nach Hause nehmen. Dieses europäische Topturnier  wird am 19. April 2014 in gleichem Modus mit einem Gesamtpreisgeld von 7000 € als nächste Ausgabe stattfinden. Die Anmeldung wird ab Januar 2014 geöffnet. Bis dahin, alles Gute aus Rankweil.
 
 
Schweizer Ränge in der Übersicht
 

Gewinner Feld 64er K.O.

03. Platz: Dimitri Jungo (SUI)
05. Platz: Pascal Nydegger (SUI), Igor Bodlovic (SRB)
09. Platz: Marco Poggiolini (ITA), Daniel Schneider (SUI)
17. Platz: Gianni Campagnolo (ITA), Michael Schneider (SUI), Sascha Manojlovic (SUI), Roger Bruderer (SUI)

25. Platz: Patrick Mennillo (ITA), Adolf Hardegger (SUI)
33. Platz: Murat Ayas (SUI), Ken Nawawat (THI)
49. Platz: Sebastian Koch (SUI), Patrick Ugolini (SUI), Nicolas Ernst (SUI), Pascal Wirth (SUI), Hamdi Teknik (TUR), Sascha Steiner (SUI)

 Verlierer Feld 64er K.O.

01. Platz: Samuel Said Arji (MRK)
05. Platz: Reto Brot (SUI)
09. Platz: Thomas Buchli (SUI)
17. Platz: Antonio de Simone (ITA), Pedro Quintela (SUI), Bojan Rakic (SRB), Alfred Zmoos (SUI)

25: Platz: Jennifer Fleckenstein (SUI), Dejan Petrovic (SRB), Iris Ernst (SUI), Marcel Bangerter (SUI), Sandra Kaenzig (SUI)

33. Platz: Alexander Ursenbacher (SUI), Levin Teknik (TUR), Rene Heiniger (SUI)

Gesamtes Ranking beider Spielfelder: hier klicken!
 
 
Verweise zum Turnier und Allgemein
 
Bericht Druckformat Bericht - PDF
Spielstätte Patricks Canadian Taverne www.patricks.at
Alle Resultate in der Übersicht hier klicken!
Informationen www.bunny-open.at
Fotogalerie www.bunny-open.at/Photo/Turnier2013/
Europäischer Verband www.epbf.com
Euro Tour www.eurotour.nu
 
 

 

 
 
25.03.2013 20:30 Uhr Autor: Pascal Nydegger
14-1 QT in Bremgarten, Sion, Solothurn, Unterentfelden und Bern

Am letzten Wochenende wurde in der Disziplin 14-1 endlos die 2. Qualifikatonsrunde für die Schweizermeisterschaften 2012/13 durchgeführt. Wie immer wurden in allen Kategorien gespielt, so die Herren am Samstag in Sion und Bremgarten. Die Damen in Bern und die Junioren und Senioren am Sonntag in Solothurn und Unterentfelden. Bei den Herren gewinnt erneut ein Junges Talent....

Insgesamt war die Teilnehmerzahl im Vergleich zu vergangenen 14-1 QT's relativ hoch. Denn über alle Kategorien spielten immerhin 77 Teilnehmer um wertvolle Punkte für die Qualifikation der 14-1 Schweizermeisterschaften.

Gerade bei den Herren brillierten einmal mehr die Jungen Spieler. So schafften es mit Sebastian Koch und Nicolas Ernst - beide aus Biel - in den Viertelfinal von Bremgarten. Nachdem Sebastian Koch aber Ernst im VF mit einer 108er Serie ausschaltete, setzte er sich bis ins Finale durch. Zu später Stunde bezwang er nach kurzem Rückstand den Wallisser Mustapha Trabelsi mit 100:48. Leider wurde das QT mit etwas faadem Beigeschmack gespielt. So waren die Wartezeiten viel zu lange und der Turnierschluss zögerte sich bis 02.00 Uhr raus.

Ebenso überzeugte der Wallisser Simon Dayen am 2. Turnierort in Sion und erreichte das Finale. Hier verlor er nur knapp gegen das Französische Talten Yannick Beaufils, welcher erstmal ein QT in der Schweiz bestritt. Wie seine weiteren Pläne aussehen ist derzeit nicht bekannt. Doch wer die Billardszene seit längerem verfolgt, weiss das Beaufils zu den grössten Talenten Frankreichs gehört. Der 34 Jährige bestritt bereits so einige Profiturniere auf internationalem Parkett. Das Finalresultat von 89-100 spricht auch stark für Simon Dayen.


Dopingkontrollen in Bremgarten

Zu später Stunde durften in Bremgarten mit John Torres, Daniel Schneider, René Schellschmidt und Pascal Nydegger noch 4 Spieler zum Dopingtest antreten. Die Kontrolleure gingen wie immer mit höchster Professionalität und Geduld vor.


Die weiteren Turniersieger

Bei den Damen spielten leider nur gerade 7 Stück mit. Es konnte einmal mehr die Bielerin Ingrid Nydegger in Diensten vom BC National Luzern ein QT-Sieg verbuchen. Sie setzte sich ohne Niederlage bis in den Final durch und gewann schliesslich auch diesen gegen die Christine Volery vom Billard Club Kerzers. Den Dritten Platz holte sich Ortenzia Häfliger (BC National Luzern).

Die Jugendturniere werden bereits die gesamte Saison vom jungen Bümplizer Talent Michael Schneider dominiert. So spielte er auch an diesem Wochenende in Solothurn in einer eigenen Liga. Michael Schneider gwann diskussionslos mit 75-30 den Finale gegen Yannck Blanc. Auf dem 3. Platz setzte sich Kocamaz Toraman welcher sich gegen Sandro Volery durchsetzte.

Schliesslich bleiben noch die Senioren. Welche ein volles 16er Feld in Unterentfelden austragen konnten. Überraschend setzte sich der Zürcher Sascha Manojlovic gegen David Plattner zum Turniersieg durch. Das Turnier wurde um 21.00 Uhr zur einer vernünftigen Zeit fertig. Andreas Bucher und Gianni Campagnolo teilten sich den 3. Rang.


Alle Resultate der Schweizermeisterschaften und weiteren von Swisspool bewilligten Turniere können noch bis Ende Saison über www.billard-net.ch eingesehen werden. So auch die Details von diesem Wochenende.

 

 

 
 
18.03.2013 11:54 Uhr Autor: Conny Specchia, Sekretariat
Swiss Team Cup 2013

Mitte Juni findet das einst beliebteste Poolereignis der Schweiz statt. Die Teammeisterschaft.

Teams mit vier bis sechs Spielern, unabhängig von Geschlecht und Kategorie können zusammen um den Titel Swiss Team Meister spielen. Der STC ist die einzige Disziplin an der SM an der man Preisgeld gewinnen kann. Und das ohne Lizenz und ohne während der Saison ein Turnier gespielt haben zu müssen. Die Spieler müssen auch nicht zwingend aus dem gleichen Verein kommen.

Es wird nur an einem Wochenende ein Turnier gespielt und dort die Halb- und Finalisten gesucht. Diese spielen dann anlässlich der Schweizermeisterschafts Finalspiele, Ende Juni im Wallis um die Farbe der Medaille und das Preisgeld.

Also bespricht euch mit euren Freunden und meldet euch an am SWISS TEAM CUP 2013!

Den Modus, die Regeln und weitere Details findet ihr hier: SWISS TEAM CUP 2013

Qualiturnier: 15.-16.06.2013 / Finalspiele: 29.06.2013
 

 
 
18.03.2013 11:31 Uhr Autor: Conny Specchia - Sekretariat
Schweizermeisterschafts Finalspiele im Wallis

Erneut werden Ende Juni die Finalspiele im Wallis durchgeführt. Nach den erfolgreichen Spielen im letzten Jahr, hat sich Swisspool entschieden noch einmal ins schöne Wallis zu reisen. Der Spielort wird nicht, wie im letzten Jahr Sion sein, sondern Conthey.

Genauere Angaben über Ort, Halle, Anfahrtsweg, Hotels und das genaue Programm werden folgen.

Die Medaillen für die Saison 2012/2013 werden vom 28.-30. Juni vergeben. Wir freuen uns bereits auf spannende Wettkämpfe und ein gelungenes Saisonfinale.
 

 
 
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