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14.03.2017 23:56 Uhr Autor: BC National Luzern
Claudia von Rohr am Amway Cup in Taiwan

Claudia von Rohr auf der Titelseite der Neuen Luzerner Zeitung!

Claudia hat es heute auf die Titelseite der Neuen Luzerner Zeitung geschafft. In der Rubrik Sport ist auf einer ganzen Seite das Thema Billard behandelt worden und wie sie dazu gekommen ist.

Nach Taiwan bekam sie einen Anruf von der Zeitung, dass sie gerne über Billard und Claudia einen Bericht machen möchten. Die Freude war sehr gross darüber. Es wurde ein Interview gemacht und ein Fotoshooting.

Claudia freut sich sehr darüber das nun ein grosser Artikel über die Randsportart Billard in einer solch grossen Zeitung publiziert wurde.

Nachfolgend der Direktlink zum Zeitungsbericht:

"Ich hoffe das dies ein guter Anfang für alle ist. So das wir bald wieder mehr aktive Spieler haben."

Liebe Grüsse
Claudia & Patrick 

 


 

06.03.2017
Claudia von Rohr am Amway Cup in Taiwan

Claudia von Rohr wird vom 2. - 5. März nach Taiwan fahren um an einem der grössten Damenturniere der Welt teilzunehmen. Qualifiziert hat sich die Luzernerin durch die guten Resultate an der Damen Euro Tour. Der Amway Cup in Taipeh City bietet ein Gesamtpreisgeld von über 93'000 U$ Dollar! Nachfolgend die wichtigsten Infos zum Turnier von Claudia Von Rohr. Swisspool wünscht Claudia viel Erfolg in Asien!
 
UPDATE, 06.03.2017
Abschlussbericht aus Taipeh von Claudia von Rohr 
 
4. Gruppenspiel gegen Karen Corr:
 
Der Start war nicht gut und somit liegte ich mit 1:3 hinten. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich zu angespannt und nervös.
Zum Glück konnte ich dies dann noch ändern und traf die Kugeln wieder wunschgemäss. Somit konnte ich auf 3:3 ausgleichen. Danach ging mir beim Break die Weisse in die Mitteltasche ab und Karen hatte Ball in Hand. Ohne Fehler spielte sie dann bis zum 5:3. Im 9ten Rack sah es bis zur 6 auch so aus als ob ich nicht mehr an den Tisch komme. Sie spielte einen zu starken Rücklaufer und die Weisse fiel ins Loch. Ich konnte auf 4:5 verkürzen.
Das Break kam nun wieder gut. Die 6 konnte ich lochen aber die Weisse lief mir hinter die 8 und dies bedeutete ein Save auf die 7. Karen machte die drei Kugeln. Ich kam bei 4:6 nochmals an den Tisch aber stand im Save. Ich beging ein Foul und die Partie schoss Karen aus und so war das Spiel und das Turnier für mich beendet.
Karen wurde Gruppenerste und hatte ein Forfait im KO-Tableau. Sie besiegte noch die Vorjahressiegerin mit 7:6 und verlor dann das Viertelfinale.
 
 
Fazit zum Turnier
 
 
Es war eine faszinierende Erfahrung vor so vielen Zuschauern zu spielen. Man fühlte sich richtig begehrt und dazu wurde man herzlich Empfangen. Dadurch unterliefen mir auch Fehler die nicht nötig gewesen wären. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Man muss sich immer bewusst sein das dies fast ausschliesslich Profis sind.
Nun werde ich diese Erfahrungen gerne nach Hause mitnehmen und hoffe das dies nicht das letzte Mal war das ich in Taiwan dieses super Turnier spielen konnte.
 
Liebe Grüsse und bis bald
Claudia von Rohr - BC National Luzern
 
 

UPDATE, 02.03.2017
Bericht von Claudia von Rohr
 
Bevor ich auf die einzelnen Matches eingehen will, will ich hier noch ein paar Anmerkungen machen wie hier gespielt wird;
  • Es gilt die 3-Punkte Regel beim Break und die 9 auf dem Spot
  • Winner-Break!
  • Tuch ist ganz anders wie bei uns. Marke Y.T.T. 900 T. Es ist viel rauher, fühlt sich anders an und die Kugeln rollen weiter aus
  • Shot-Clock 45 Sekunden pro Stoss
  • 2 Schiedsrichter pro Tisch! Einer stoppt die Zeit etc., dieser ist am Tisch. Der andere schreibt die Punkte und notiert sich die Extension.
  • Es hat viele Zuschauer an jedem der 7 Tische. Ca. 400 waren es heute jeweils in der Halle. Am Wochenende dann wohl noch viele mehr
  • Ob du gewinnst oder verlierst spielt keine Rolle... Bevor du dein Queue versorgen kannst gibst du Autogramme. Ist ein super Gefühl und das ist doch schön am Sport! Natürlich ist das ganze Ambiente gewöhnungsbedürftig, vorallem wenn man dann in Führung liegt. Oder aber dann wenn du nach dem verlorenen Match Autogramme geben musst und sie ein Selfie machen wollen mit dir.
 
 
 
1. Spiel gegen Ho-Yun Chen (Taiwan)
Ich führte nach 2 gewonnenen Save Partien mit 2:0 und hätte fast 3:0 in Führung gehen können. Ein super Start in das Turnier. Leider schlich sich hier ein kleiner Fehler ein und so stand es dann 1:2. Gegnerin spielt ein fehlerfreises Spiel zum 2:2. Dann fällt ihr nichts beim Break und ich kann 3:2 in Führung gehen.
Der Rest ist nun schnell erzählt... Ich verschiesse eine machbare Kugel und nun macht die Gegnerin keine Lochfehler mehr bis zum 3:5 aus meiner Sicht. Nun verschiesst sie nun die 3 und ich kann den Fehler leider nicht ausnutzen.
Somit verlor ich die Partie 3:7 trotz guter und zufriendener Leistung.
 
2. Spiel gegen Yu Hsuan-Fa (Taiwan)
Das Spiel beginnt für mich mit einem Ass beim Break und somit 1:0.
Beide machen ein paar Stellungsfehler und finden noch nicht so richtig in die Partie. Trotzdem kann ich mit 4:1 in Führung gehen.
Nun findet die Gegnerin besser ins Spiel... Den Spielstand kann ich auf 5:3 ausbauen. Nun spürte ich aber die Nervosität und nehme nun die Zuschauer war. Diese können bis auf ca. 2 Meter an den Tisch heranstehen um Fotos zu schiessen. Ich finde das aus sportlicher Sicht sehr sinnvoll. So kommen wir weiter und die Fans haben Spass. Da ich mir das aber nicht gewohnt war schlichen sich nun ungewohnte Fehler in mein Spiel.
Dadurch verliere ich dieses Spiel noch mit 5:7.
Über das ganze Match gesehen war dies mein schlechtestes Spiel heute trotz dem knappesten Resultat.
 
 
3. Spiel gegen Chihiro Kawahara (Japan)
Ich gewinne das Austossen und das Break kommt wie den ganzen Tag schon gut. Ich verstelle mich auf die 7 und probiere sie zu Lochen. Die weisse fällt leider in die Tasche und somit Ball in Hand für die Japanerin.
Diese schiesst gleich 2 weitere Partien aus und somit steht es schnell 0:3.
Im 4ten Rack verschiesst sie nun die 3 und ich kann dies gleich nutzen zum 1:3.
Statt zu verkürzen weil ich eine Kugel verschiesse sehe ich mich nun mit 1:6 Rückstand. Ich kann noch auf 2:6 verkürzen aber verliere das Spiel mit 2:7.
Selber verschoss ich in dieser Partie lediglich 2 Kugeln.
Die Gegnerin hat aber alles sehr schön gelocht und den Sieg verdient.
 
Zum Abschluss des Tages möchte ich sagen das dies einfach eine tolle neue Erfahrung ist hier und freue mich auf mein letztes Gruppenspiel von Morgen gege Karen Corr (Irland)
 
 

UPDATE, 02.03.2017
 
Resultate von Claudia vom 02.03.
  • 10:30 Claudia von Rohr (3-7) H. Y. Chen
  • 14:00 Claudia von Rohr (5-7) Yu Hsuan-Fa (TAI)
  • 18:30 Claudia von Rohr (2-7) C. Kawahara
 
am Freitag
  • 17:30 gegen Karen Corr
Die Zeitverschiebung ist 7 Stunden (vor der Schweiz)
 
Claudia hatte nicht das Glück auf dem grossen TV Tisch zu spielen. Ob ihr Tisch auf dem Youtube Link ist wissen wir zur Zeit nicht. Falls ich eine Livestream habe werde ich ihn dir senden.
 
Der Link zum ganzen Zeitplan:
 
und noch der Link zur Gruppenübersicht mit Resultaten:
 
 
UPDATE, 25.02.2017  
 
Claudia spielt gegen folgende Spielerinnen:
  • Chihiro Kawahara, Japanerin, Nr. 6 der Weltrangliste, Vize-Weltmeisterin 9ball 2016
  • Ho-Yun Chen, Taiwan, Nr. 11 der Weltrangliste, Gewinnerin 2016 All Japan Championsship
  • Karen Corr, Irland, Nr. 31 der Weltrangliste, 5. Platz Weltmeisterschaft 9ball 2016
  • ... und gegen eine die sich Vorort noch qualifiziert.

 
 
Wann und Wo
Der Amway eSpring International Women 9-Ball Championship findet in Taipeh City (Taiwan) statt. Das Hauptturnier startet am 2. März bis zum 5. März. Am Tag davor finden mehrere Pressekonferenzen und Players Meeting statt.
 
Turnierinfo
Vor dem Hauptturnier gibt es noch ein Qualifikationsturnier ebenfalls in Taipeh. Es können sich dort noch 8 Damen für das Hauptevent qualifizieren.
Am Hauptturnier selbst spielen dann 40 Damen von der ganzen Welt. 32 davon wurden vom Veranstalter eingeladen.
Es wird in 8 Gruppen à 5 Spielerinnen auf 7 Siege gespielt. Die besten 3 von jeder Gruppe qualifizieren sich für das 24er KO Tableau. Die jeweils ersten der Gruppen bekommen ein Forfait.
 
Preisgeld
Das Turnier bezahlt eine Preisgeldsumme von Total 93'400 Dollar aus. Es wird nachfolgend verteilt;
Sieger 34'000 USD
Runner-up 13'000 USD
3. Platz 6'000 USD
5. Platz 2'800 USD
9. Platz 1'300 USD
17. Platz 800 USD
4. Platz in der Gruppe 500 USD
5. Platz in der Gruppe 300 USD
 
Der Weg zur Einladung
Claudia hat sich für dieses Turnier über die Eurotour-Rangliste qualifiziert als derzeit fünfzehnte. Eine Jasmin Ouschan beispielsweise hat dies über die Weltrangliste geschafft. Die besten 8 Damen vom letzten Amway Cup wurden automatisch dieses Jahr wieder eingeladen.
 
Mein Ziel
Mein Ziel ist es ein Spiel zu gewinnen und allen anderen Spielerinnen so schwer wie möglich zu machen.
Wichtig und lehrreich ist bei diesem Turnier sicherlich wieder die Erfahrung die ich dort sammeln kann. Dies möchte ich dann auch nutzen um an den nächsten Turnieren gestärkt aufzutreten. Kurz nach Taiwan finden am 18. März die Europameisterschaften statt wo ich dies gleich umsetze.
 
Weitere Infos
Zurzeit ist die Auslosung noch nicht bekannt. Dies geschah in den letzten Jahren bereits paar Tage vor dem Event. Sobald mehr Infos vorhanden sind wird an dieser Stelle darüber berichtet. Livescore, Stream etc. werden hoffentlich auch folgen.
 
Zeitungsbericht in der "Rontaler Zeitung" von 13. Februar 2017
https://www.rontaler.ch/sport/ebikonerin-reist-zu-poolbillard-turnier-in-taiwan/
 
Auf Bild klicken zum vergrössern!
 

 

 
 
13.03.2017 22:14 Uhr Autor: Antonio Hanauer - BSC Bümpliz
Bümpliz-Open 14-1

Wiederum trafen sich die Billardcracks zum 14-1-Fühlingsopen des BSC Bümpliz.

Auch in diesem Jahr war die Zahl der angemeldeten Spieler und Spielerinnen deutlich über 60; dies lies uns hoffen, dass wir wieder mal ein volles Tableau präsentieren könnten. Leider waren aber am Samstag effektiv nur 44 Spieler im Tableau, wobei von diesen noch zwei Spieler nicht erschienen sind.

Nun gut – trotz der reduzierten Spieleranzahl haben wir versucht ein attraktives Turnier durchzuführen.  

In 8 Gruppen wurde dann um ein Platz in den Top 2 gekämpft, welcher zur Teilnahme am KO-Tableau berechtigte.

Gesetzt wurde die Gruppen nach den Punkten gemäss nationaler Rangliste 14-1 und gespielt wurde auf 50/15.

Bei einigen Gruppen setzen sich die Favoriten klar an die Spitze und gaben diese nicht mehr her. In anderen Gruppen war es bis zur letzten Kugel nicht klar, wer schliesslich welchen Platz erreichen würde.

In einer ruhigen und würdigen Atmosphäre konnten die Gruppenspiele in einem vernünftigen Zeitrahmen abgewickelt werden. Wir hatten diesmal keine Partien welche übermässig in die Länge gezogen wurden.

Und jeder konnte eine ausgiebige Pause zum Essen nutzen und dabei das gute Curryreis-Menu von Lotti geniessen – danke ans Winnersteam.

Kurz nach 18.00 Uhr konnte die Gruppenphase abgeschlossen werden und die KO-Phase gestartet werden.

Für die KO-Runde wurden die Gruppensieger auf den Plätzen 1-8 gesetzt und die Gruppenzweiten versetzt dazu gelost.

Da wir gut in der Zeit lagen, konnten alle Runden des KO-Tableau mit 75/25 gespielt werden. 

Erfreulich war, dass im KO keine Partie über die Aufnahmen entschieden werden mussten, sondern alle Partien über die Punktedistanz von 75 beendet werden konnten.

Den Platz der besten Spielerin teilten sich Zurbuchen Ingrid, Cisternino Sabrina und Keller Linda auf Rang 25. Der beste Senior in der Person von Plattner David erreichte den Halbfinal. Mit einer Juniorenlizenz erreichte Bätscher Yannis den tollen 5. Rang.

Die beiden Halbfinals bestritten Plattner David gegen Steiner Marco und Trabelsi Mustapha gegen Karabiyik Aygün. Dabei entschieden sowohl Steiner Marco mit 75-33 wie auch Karabiyik Aygün mit 75-16 ihre Partien deutlich.

Der Final war dann sehr ausgeglichen, mal lag der eine Spieler in Führung, dann wieder der andere Spieler. Ab der 7. Aufnahme begann, beim Stande von 66 zu 61 für Aygün, ein Saveduell welches an Spannung nicht zu überbieten war – wer macht den ersten Fehler? 

In seiner 10. Aufnahme lies Aygün eine Kugel liegen. Diese Chance konnte Marco ausnützen und kam ins Break, als schon alle damit rechneten, dass er nun den Sack zumachen würde, passierte im eine kleine Unaufmerksamkeit und er musste wieder vom Tisch – Stand 66 zu 65 für Marco (Bild links). Aygün (Bild rechts) wiederum lies nun nichts mehr anbrennen und versenkte seine 10 Kugeln souverän zum Turniersieg.

Herzliche Gratulation an alle Spieler für ihre Leistung!

Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf ein Wiedersehen am nächsten Open!

BSC Bümpliz
Antonio Hanauer - TK-Präsident

 
 
 
06.03.2017 17:29 Uhr Autor: Pascal Nydegger - Sekretariat
QT Frühlingsrunde 10-Ball

Am Wochenende fand das 2. 10-Ball QT der Saison 2016/17 statt. Über alle Kategorien gesehen, fanden 126 Teilnehmer den Weg an die Turnierorte Sion, Reinach, Biel, Kirchberg und Kerzers. Die Sieger heissen wie folgt: Simon Dayen (Herren), Sascha Specchia (Herren), Christine Feldmann (Damen), Gianni Campagnolo (Senioren) und Silvan Starkermann (Jugend).

Wie immer danken wir den Turnierorganisatoren und Austragungsorte für die zuverlässige und reibungslose Durchführung der Turniere. Ebenfalls ein grosses Dankeschön für die Bilder und Berichte! 




Kategorie Herren - Sion  


V.L.n.R.: Simon Dayen, Alain Vergère, Mustapha Trabelsi, Vincent Barbey

Anzahl Spieler-/innen: 36
Resultate (HR): 64er D.K.O. L8

Kurz-Rangliste

1. Simon Dayen (Billard Club Martigny)
2. Mustapha Trabelsi (Romandie Pool Billard)
3. V. Barbey (Cercle des Amateurs de Billard) A. Vergère (Romandie Pool Billard),
5. M. Penta (Black Eight Interlaken) P. Wenger (Romandie Pool Billard), B. Bürki (PBC Heimberg), M. Penman (Romandie Pool Billard),

Gesamte Rangliste




Kategorie Herren - Reinach

Urs Maurer, TK BC Big-Apple, März 2017

Der BC Big Apple veranstaltete am 4. März das 10er-Ball QT der Herren in Reinach mit 46 Teilnehmern.

Die Setzliste wurde angeführt von Marco Poggiolini vor Aygün Karabiyik. die wie 16 weitere Spieler in der ersten Runde von einem «walk over» profitierten. Während aber Gün nach einem knappen 6:5 Sieg gegen Daniel Rüthy warmlief und sich problemlos im Direktlauf für die Viertelfinals qualifizierte, scheiterte Marco bereits in der zweiten Runde mit 4:6 gegen den alleweil gefährlichen Stefan Haueter. Wer nun aber einen Durchmarsch hintenrum erwartete, musste etwas überrascht feststellen, dass Marco nach nur einem Sieg im Hoffnungslauf das Turnier nach einer 4:6 Niederlage gegen Alessandro Calo auf dem für ihn ungewohnten 25. Rang beendete.     

Nach vielen umkämpften Partien inkl. einem Familienduell der Rothenfluhs lauteten die Viertelfinals:

Christof Rothenfluh : Lars Nussbaum
Bora Anar : Julien Tschäppät
Tanes Tanasomboon : René Brand
Aygün Karabiyik : Sascha Specchia

In hart umkämpften Begegnungen behielten schliesslich Lars und Julien mit jeweils 6:5 gegen ihre Widersacher die Oberhand. Dagegen kamen Tanes und Sascha mit je einem 6:2 Sieg etwas leichter in die Halbfinals. Diese waren dann mit zwei 6:3 Siegen für Lars gegen Julien und Sascha gegen Tanes eine einigermassen eindeutige Angelegenheit. Damit standen sich um 23.10 Uhr Sascha und Lars zum Showdown gegenüber. In diesem Finale wurden dann gegenseitig einige nette Geschenke verteilt. Zuerst versenkte Sascha bei eigener 2:0 Führung die Weisse auf die Neun. 2:1 statt 3:0! Lars revanchierte sich aber gleich in der anschliessenden Partie mit einer verschossenen 10, die eigentlich durchaus machbar gewesen wäre. Nach weiteren Wacklern auf beiden Seiten leistete sich Lars dann erneut eine unnötig verschossene 10 und somit hiess es um 00.15 Uhr statt 5:5 eben 6:4 und Turniersieg für Sascha Specchia.     

Herzliche Gratulation!!


Die Finalisten: Lars Nussbaum, Sascha Specchia

Anzahl Spieler-/innen: 45
Resultate (HR): 64er D.K.O. L8

Kurz-Rangliste

1. Sascha Specchia (Pool Lions)
2. Lars Nussbaum (Pool Billard Club Heimberg)
3. T. Tanasomboon (Pool Lions) J. Tschäppät (CAB),
5. C. Rothenfluh (Billard Club National Luzern) R. Brand (BC Berner Oberland), A. Karabiyik (MST Zofingen), B. Anar (),

Gesamte Rangliste




Kategorie Damen - Biel/Bienne



Anzahl Spieler-/innen: 12
Resultate (HR): 16er D.K.O. L8

Kurz-Rangliste

1. Christine Feldmann (BSC Bümpliz)
2. Monika Oeschger (Pool Billard Club Heimberg)
3. O. Häfliger (Billard Club National Luzern) S. Cisternino (BCNL),
5. I. Zurbuchen (Billard Club Kerzers) F. Jakob (BSC Bümpliz), Y. Gaspar (Romandie Pool Billard), C. von Niederhäusern (Ladies & Gents CS),

Gesamte Rangliste




Kategorie Senioren - Kirchberg

Bruno Ryser - BC No Limits Kirchberg
Gianni Campagnolo siegt im Final gegen Rolf Piller mit 5:1

 

Am Samstag spielten 25 Senioren in Kirchberg die 10er-Ball-Qualifikation für die Schweizermeisterschaft 2017. Das Teilnehmerfeld war stark besetzt. Von den Ortsansässigen schlug sich Christian Messerli am besten. Nach der 5:2 Niederlage gegen Gianni Campagnolo reichte es aber auch nur zum 13. Rang. Die Geschichte des Turniers schrieb Rolf Piller. Er verlor die Startrunde gegen Jan Mrnak mit 5:1 und musste sich mit drei Siegen über den Hoffnungslauf zurückkämpfen. Im Viertelfinal traf er dann auf Niko Theocharis und schlug diesen knapp mit 5:4. Sascha Manojlovic siegte mit dem gleichen Resultat gegen Marc Sutter und zog dann im Halbfinal gegen Rolf Piller mit 5:4 den Kürzeren. Gianni Campagnolo liess Gilbert Simon mit 5:1 keine Chance und deklassierte danach Michelangelo Sorace mit 5:0. Dieser hatte zuvor Markus Portmann mit 5:2 ausgeschaltet. Auch den Final dominierte Gianni Campagnolo und konnte mit 5:1 gegen Rolf Piller einen weiteren Turniersieg in sein grosses Palmarès schreiben.


Die Finalisten: Gianni Campagnolo und Rolf Piller

Anzahl Spieler-/innen: 25
Resultate (HR): 32er D.K.O. L8

Kurz-Rangliste

1. Gianni Campagnolo (PBC Zürich)
2. Rolf Piller (BSC Bümpliz)
3. S. Manojlovic (Pool Lions) M. Sorace (Pool Lions),
5. M. Portmann (Red Eight Entfelden) G. Simond (Romandie Pool Billard), M. Sutter (BC Kerzers), N. Theocharis (BSC Bümpliz),

Gesamte Rangliste




Kategorie Jugend - Kerzers


Yannis Bätscher, Silvan Starkermann, Sandro Volery und Cindy Keller

Anzahl Spieler-/innen: 8
Resultate (VR): Groups
Resultate (HR): 4er K.O.

Kurz-Rangliste

1. Silvan Starkermann (BSC Bümpliz)
2. Sandro Volery (Billard Club Kerzers)
3. C. Keller (BSC Bümpliz) Y. Bätscher (BC Kerzers),
5. E. Lehmann (Graffiti Billard Club) A. Stamm (MST Zofingen),
7. S. Volery (Billard Club Kerzers) L. Bätscher (BC Kerzers),

Gesamte Rangliste


 

 

 
 
27.02.2017 11:46 Uhr Autor: Bruno Ryser - No Limits Kirchberg
Daniel Schneider siegte im Final gegen Mustapha Trabelsi mit 5:4.
Am Samstag wurde in vier Gruppen um die Finalplätze vom Sonntag gekämpft. Die Favoriten setzten sich mehrheitlich durch. Die Einheimischen machten keine gute Figur und scheiterten in der Quali. Mit Christine Feldmann schaffte es auch eine Frau ins Haupttableau.
 
Am Sonntag war das Feld der Teilnehmer äusserst stark besetzt und einige Mitfavoriten mussten früh die Heimreise antreten. Kurz nach Halbsechs war die Gruppenphase abgeschlossen und die Finalspiele begannen.
 
Auch hier nahm das Favoritensterben nicht ab. Teilweise scheiterten ehemalige Turniersieger recht deutlich. Christine Feldmann hielt die Fahnen der Frauen hoch, scheiterte erst im Achtelfinal und belegte den guten 9. Rang. Im Viertelfinal traf der stark aufspielende Daniel Schneider auf Tanes Tanasomboon und siegte mit 5:2. Marco Poggiolini schlug Roland Zimmerli mit 5:3. Mustapha Trabelsi hatte gegen Nicolas Ernst einen harten Fight und war am Schluss mit 5:4 der Glücklichere. Aygün Karabiyik schlug Julien Tschäppät mit 5:1 recht klar.
 
Die Halbfinals waren eine einseitige Sache. Daniel Schneider gewann mit 5:0 gegen Marco Poggiolini und Mustapha Trabelsi mit dem gleichen Resultat gegen Aygün Karabiyik. Der Final schien auch eine klare Sache zu sein. Mustapha zog schnell auf 4:1 davon. Daniel gab sich aber nicht geschlagen und konnte auf 4:4 ausgleichen. Die letzte Partie musste entscheiden. Das Break von Daniel war gut. Zwei Kugeln fielen und die Eins lag vor der Ecktasche als Einsteiger bereit. Knifflig war die Position auf die Zwei. Sie lag recht nahe an der Kopfbande und er Weg in die andere Ecktasche war durch die Drei versperrt. Daniel lochte die Eins und löste die Zwei ein wenig. Sie passte äusserst knapp an der Drei vorbei. Er gab ihr bei der Drei etwas zu viel Marge und verfehlte die Ecktasche. Mustapha lochte und hatte einen offenen Tisch vor sich. Bis zur zweitletzten Kugel lief alles nach Plan. Doch die Position war zu gerade. Er musste über den ganzen Tisch zurück zur Zehn. Er spielte zu zögerlich und legte sich einen langen Matchball hin. Die Kugel flipperte im Eckloch, Daniel konnte erben und siegte am Schluss etwas glücklich aber dennoch verdient.
 
Das Turnier war ein schöner Event mit vielen glücklichen Gesichtern und doch gab es auch ernst zu nehmende Kritik. Ich selber bin ein vehementer Gegner von Wochenturnieren, die bis nach Mitternacht dauern. Wie lange darf aber ein Wochenendturnier gehen? Der Samstag ist nicht so problematisch, da können die meisten am Sonntag ausschlafen. Sicher, ein QT das bis nach Ein Uhr dauert, ist für mich auch zu lang. Geht es an einem QT-Open um ein schönes Preisgeld, so darf es auch etwas später werden. Am Sonntag sollte um Zehn der Sieger feststehen. Dies haben wir eigentlich auch angestrebt. Da sich aber ein Spieler kurzfristig abgemeldet hat, konnten wir nicht 6 Vierergruppen machen, sondern wie am Samstag 4 Sechsergruppen und der Start des Finaltableaus verzögerte sich. Diesmal mussten die Finalisten in den sauren Apfel beissen. Wir werden dies sicher in die nächste Turnierplanung einbeziehen und versuchen unsere Turniere attraktiv für die Spitze und das Mittelfeld zu gestalten.
 
Danke nochmals an euch alle! Es hat Spass gemacht und wir hoffen, dass wir euch beim nächsten Turnier wieder in Kirchberg begrüssen können.
 
Billardclub No Limits
Macel Schärer und Bruno Ryser
 
 
20.02.2017 12:21 Uhr Autor: Antonio Hanauer - BSC Bümpliz
S&B-Open 9er-Ball

    Julian Serradilia & Murat Ayas

Der BSCB konnte 43 Spielerinnen und Spieler in Bümpliz zum 2. S&B-Turnier (Small- and Big-Pot) begrüssen.

Zu Beginn wurde in 4er-Gruppen mit einem kleinen Ausspielziel eine Qualifikation für die beiden DKO-Tableaus gespielt. Die Einteilung in die Gruppen erfolgte gemäss den Punkten aus der nationalen Disziplinenrangliste.

Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Big-Tableau; hingegen wurden der Gruppendritte und Vierte ins Small-Tableau zugelost.

Bedingt durch die Forfait in 5 Gruppen, kamen in den 3er-Gruppen zum Teil überraschende Ergebnisse zu Stande; jedoch kann man festhalten, dass die Favoriten sich mehrheitlich durchsetzen konnten und den Weg ins Big-Tableau finden konnten. Erfreulicherweise konnten sich mit Von Rohr Claudia, Feldmann Christine, Kurzen Eliane und Keller Linda vier Damen gegen die Herren durchsetzen und sich für das Haupt-Tableau qualifizieren.

Kurz nach 14.00 Uhr war die Gruppenphase abgeschlossen und es konnte mit den Tableaurunden begonnen werden.

In den DKO-Tableaus wurde die Startreihenfolge neu ausgelöst; die Gruppenersten und Gruppendritten  auf den Plätzen 1 bis 12 ihres Tableaus, die Gruppenzweiten und Gruppenvierten auf den Plätzen 13 bis 24 des jeweiligen Tableaus.

Im Big-Tableau wurde das ganze Turnier auf 7 Siege gespielt.

Im Small-Tableau wurde bis zu den Viertelfinals auf 6 Siege gespielt. Die KO-Runden ab Viertelfinal auf 7 Siege.

Danke der guten Disziplin der Spieler und Spielerinnen war der Spielfortschritt über das ganze Turnier gesehen sehr gut.


So war der Final des Small-Tableau bereits um 22.30 beendet. Hier gewann Trabelsi Mustapha (Bild Links) vor von Siebenthal Niccolo (Bild Rechts) mit 7:3.

Den Final des Big-Feldes hingegen gewann Ayas Murat gegen Serradilla Julian. Diese Partie endete kurz nach Mitternacht mit dem Ergebnis von 7:2. Von Rohr Claudia als beste Dame beendete das Turnier auf dem 5. Rang. Leider war mit Keller Cindy nur eine Vertreterin der Jugend anwesend.

Preisgeld erhielten in beiden Tableaus alle Spieler der Ränge 1-8. Trotz weniger Teilnehmer wurde das ausgeschriebene Preisgeld in der Höhe von CHF 1‘500.- ausbezahlt; aufgeteilt zu knapp ¾ für den Big-Pot und ¼ für den Small-Pot.

Gemäss Rückmeldungen der Teilnehmer wurde als positiv empfunden, dass auch „schwächere“ Spieler länger im Turnier und somit im Kreis der Billardspieler anwesend sein konnten und auch in ihrem Tableau ein Ziel vor Augen hatten „etwas gewinnen zu können“ – dies hatte einen wesentlichen Anteil an der guten Stimmung.

Ein Dank gebührt auch Triets, welche uns „wie immer“ gut bewirteten und für unser leibliches Wohl sorgten.

Ein Wehrmutstropfen möchte ich aber trotzdem erwähnen. Bis zum Letzten Tag vor dem Turnier war eine längere Warteliste bei den Anmeldungen vorhanden, am Spieltag war aber das Tableau nicht mehr voll. Es wäre schön, wenn sich die Spieler früher entscheiden würden, ob sie an einem Turnier teilnehmen wollen oder nicht. Die lange Warteliste hat etliche Spieler abgehalten sich anzumelden, obwohl im Nachhinein es noch Plätze gehabt hätte. Weiter sind drei angemeldete Spieler nicht zum Turnier erschienen, was auch nicht erfreulich ist. 

Hier müssen sich die Veranstalter und eventuell Swisspool Gedanken machen.

Abschliessend danken wir allen Spielerinnen und Spielern für deren Teilnahme und freuen uns auf eine 

Wiederholung im kommenden Jahr.

BSC Bümpliz
Antonio Hanauer - TK-Präsident

 

 

 
 
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