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21.08.2017 15:55 Uhr Autor: Antonio Hanauer - TK Swisspool
Bewerbung für die Austragung SM-Finalspiele 2018
Werte Billardfreunde
 
In der Rubrik Download ist ein Dokument aufgeschaltet, in welchem die wichtigsten Vorgaben für die Durchführung der Finalspiele der Schweizermeisterschaft enthalten sind.
 
Alle interessierte Vereine/Veranstalter sind gebeten ein entsprechendes Bewerbungsdossier dem Vorstand von Swisspool via TK einzureichen (tk@swisspool-billard.ch) .
 
Da die Aufschaltung etwas verzögert erfolgte, wird die Bewerbungsfrist entgegen der Frist im Vorgabendokument um einen Monat verlängert.
- Entsprechende Austragungs-Bewerbungen sind daher bis am 31.10.2017 einzusenden.
 
Für die nächste Austragung im 2018 ist die Möglichkeit zu berücksichtigen, dass eventuell zwei Events an zwei aufeinander folgende Wochenenden stattfinden werden (z.B. SM-Finals und Jugend-Euro-Tour).
 
Für die Beantwortung von Fragen kann ebenfalls die TK kontaktiert werden.
 
Sportliche Grüsse
Antonio Hanauer
Swisspool - TK-Präsident
 
 
15.08.2017 11:09 Uhr Autor: Patrick von Rohr - Naticoach
Europameisterschaften Ladys / Senioren 2017
Die Europameisterschaften der Ladys und Senioren finden dieses Jahr In den Niederlanden statt.
 
Um genau zu sein vom 14. bis 21. August in Leende.
 
Die Schweizer Delegation ist gut angereist und sind bereit für die ersten Spiele.
 
Über das Geschehen vor Ort werden auf www.epconline.eu täglich Pressemitteilungen veröffentlicht und es steht immer ein Live Score bereit. Natürlich sind auch sämtliche Resultate und Ranglisten so wie eine Foto Galerie aufgeschaltet. 
 
 
Folgende nominierten Sportler werden die Schweiz an den Europameisterschaft 2017 vertreten:
  • Ursula Habersaat
  • Murat Ayas
  • Sascha Manojlovic
  • Marcel Schärer
Wir wünschen gut Stoss und viel Erfolg!
 
 
15.08.2017 11:09 Uhr Autor: Daniel Grütter - Billard 88
Nachtrag: Sommercup 3.Runde im Billard 88
An diesem Sonntag wollten 38 Spieler ihr bestes im Billard geben. Es wurde in acht 5er Gruppen auf 6 Siege gespielt. Das Ziel war das Finale um 17 Uhr zu starten.
 
In den Gruppenspielen gab es ein paar Überraschungen, schied Poggiolini Marco in der Gruppe 1 als drittplazierter gegen Lorenzo. 6:4 und trotz eines 6:3 Sieg gegen Alessandro Calo aus.
 
In der Gruppe zwei qualifiziert sich Kukic Adi souverän mit 4 Siegen vor Steiner Marco mit 2 Siegen und der besseren Punktedifferenz noch vor Heeb Oliver.
 
In der Gruppe 3 das gleiche Bild Gampagnolo Gianni 4 Siege vor Bilotta. G 2 Siege und auch der besseren Punktedifferenz vor Bätscher Yannis.
 
In der Gruppe vier sieht alles ein wenig klarer aus,Nussbaum Lars 4Siege vor Kägi Stefan 3Siege.
In der Gruppe 5 holt sich Esseiva.G den Gruppensieg mit 4 Siegen. Todic Adrijan qualifiziert sich knapp als Gruppenzweiter mit 2 Siegen und 2 Pluspunkte vor Ljumanoski Burim.
In der Gruppe 6 wird Schneider Michi klar Gruppenerster vor Ugolini Patrick, der das direkte Duell mit 6:3 verliert, und sich somit auf dem zweiten Gruppenplatz wieder findet.
 
In der Gruppe 7 belegt Selim Demir den ersten Rang mit 3 Siegen vor Zürcher Sandro auch mit 3 Siegen den zweiten Rang.
In der Gruppe 8 gewinnt Graf Peter klar mit 4 Siegen vor Berger Alexandre mit 3 Siegen.
Um 17:20 wurde das 16er K.O Tableau auf 6 Siege gestartet. Kukic Adi gewinnt eindrücklich mit 6:1 gegen Giampiero Bilotta. Im zweiten Spiel beim Stande von 5:4 locht Gampagnolo die acht, doch ein bisschen zu stark gespielt und die weisse fällt ebenfalls. Steiner Marco nimmt das Geschenk an und gewinnt 6:4. Die Partie Schneider Michi ist kurz erzählt, 6:0 gegen Alexandre Berger. Das Spiel Graf Peter gegen Kägi Stefan ist mit vielen Fehlern gespickt, hier gewinnt schlussendlich Graf Peter mit 6:4.  Die beiden weiteren Partien sind wieder deutlich gewonnen worden, Guillaume Esseiva 6:3 gegen Lorenzo Juan und Zürcher Sandro 6:2 gegen Demir Selim. Ugolini Patrick hat gegen Alessandro Calo wesentlich mehr zu kämpfen, entscheidet aber das Spiel mit einem 6:4 Sieg für sich. Das Spiegelbild ist auch die Partie Adrijan Todic gegen Lars Nussbaum, ebenfalls 6:4 für Adi.
 
Um 18:40 konnten alle Viertelfinalspiele beginnen. Kukic Adi gibt Vollgas und kann zudem von einem fehlerhaften Spiel von Ugolini Patrick profitieren und gewinnt deutlich mit 6:1. Graf Peter hat gegen Schneider Michael wirklich kaum eine Chance und verliert gleich mit 6:0. Im Spiel Adrijan Todic gegen Guillaume Esseiva geht es wesentlich enger zu und her, aber laut Adi hat Guillaume Esseiva einfach ein wenig besser gespielt und verdient mit 6:4 gewonnen. Beim letzten Viertelfinalspiel ist es eine ganz enge Sache zwischen Steiner Marco und Zürcher Sandro.Bei einer 5:4 Führung von Marco verschiesst Sandro die 10, hat aber Glück mit der Ablage. Marco probiert eine Doublette wo leider misslingt und Sandro kann erben zum 5:5.Nach vielfachen Stössen auf die drei locht Sandro die 3 mit einem Doppelkiss, verschiesst aber die 5. Danach spielt Marco alle Kugel rein verschiesst aber die 9 und Sandro kann erben und gewinnt mit 6:5.
Das erste Halbfinale verliert Kukic Adi gegen eine souverän spielenden Schneider Michael gleich mit 6:0. Das zweite Halbfinale steht eigentlich immer auf Messersschneide, führt Guillaume gegen Zürcher Sandro mit 5:4 wobei Sandro im zehnten Spiel die neun verschiesst und Esseiva zum 6:4 erben kann.
 
Somit lautet das Finale vom dritten Sommercup 2017 Schneider Michi gegen Guillaume Esseiva. Schneider Michi gelingt eine schnelle 5:2 Führung, muss dann das 5:3 hinnehmen, verschiesst im neunten Spiel die zehn und es steht nur noch 5:4 für Michi. Doch das zehnten Spiel gewinnt Michi und ist Sieger am dritten Sommercup Vorrundenspiel.
 
PS: Es gibt eine Exelliste auf www.billard-88.ch wo alle Spieler die zwei Turniere gespielt haben grün markiert sind und somit berechtigt am Finale vom 10.09.2017 zu spielen. Sollte jemand doch nicht teilnehmen können, dann schreibt ein kurzes Mail an Dani info@billard-88.ch.
 
Besten Dank, allen Spielern die den Sommercup unterstütz haben, bis bald am Finaltag euer Turnierleiter Dani.
 
 
 
10.08.2017 14:14 Uhr Autor: Ein Elternteil
Jugend-EM – der etwas andere Rückblick
Alles fängt im Januar an – Kandidaten suchen, Resultate bewerten, Ranglisten analysieren, Potenzial und Form ermitteln, Gespräche führen – bis endlich das Kader zusammengestellt ist.
Nun muss die Reise und der Aufenthalt geplant und organisiert werden. 
Auch für die Begleitpersonen muss die Reise ebenfalls mitgeplant werden.
Der Papierkrieg mit dem EPBF muss ebenfalls noch erledigt werden.
Nati-Zusammenzüge sind auch noch in den Kalender einzuplanen und deren Durchführung muss organisiert werden.
 
Rahmenbedingungen, Zeiten, Treffpunkt und sonst noch wichtige Dinge sind den Spielern mitzuteilen.
Endlich kommt der Tag der Anreise – Treffpunkt Flughafen Zürich.
Werden auch alle rechtzeitig kommen und haben sie alles Wichtige dabei?
1…2….3…. alle Spieler und Spielerinnen kommen zum Treffpunkt und es scheint, dass alle das notwendige Material mitgenommen haben – Abflug.
 
Ankunft im Hotel – Spieler akkreditieren und auf die jeweiligen Zimmer aufteilen. Schon ist die Zeit fürs Einspielen da. Schauen, dass alle Teilnehmer es mitbekommen.
Die Zeit läuft und das erste Teamleitermeeting steht an.
Zurück aus dem Meeting – Team informieren über die ersten Spielpaarungen und –zeiten, Essensgutscheine verteilen. Team zusammenhalten und gemeinsam Essen gehen.
Eröffnungsfeier steht an – wer trägt die Schweizerfahne? 
Danach noch ein paar gemütliche Augenblicke, bevor das Teammeeting ansteht gefolgt von der Nachtruhe.
Am Morgen – auf der Weckrunde alle Jugendliche zum Frühstück bitten.
Nun starten die Spiele – verteilt auf zwei Hallen. Spieler die nicht im Einsatz sind schauen den anderen bei deren Match zu.
3-4 Spieler sind gleichzeitig im Einsatz – die zwei Coaches werden gefordert – zu wem soll wer gehen? Wer braucht Unterstützung? Wo läuft’s nicht rund?
So gehen sie von Spieler zu Spieler – dazwischen schnell wieder ein Blick aufs Pad um die anderen Resultate im Griff zu haben.
Hier eine Partie, welche nicht nach Wunsch läuft – Time-Out – schnell hin um den Spieler wieder aufzubauen, da eine Partie die verloren ging und es fliessen Tränen – hier muss der Spieler für die nächste Partie wieder aufgebaut und motiviert werden. Auf der anderen Seite ein Gewinner – hier die Leistung würdigen, ohne dass der Spieler die Bodenhaftung verliert.
Dazwischen schnell 5 Minuten um ein Sandwich zu essen und weiter geht’s.
Am Abend wieder gemeinsam das Nachtessen geniessen, ein paar Momente Ruhe und wieder Teamsitzung und Nachtruhe.
Nächster Tag – gleicher Ablauf – oh Halt – eine wichtige Mitteilung im Postfach «dringende Teamleiter-Sitzung» - also hin zum Meeting.
OK – Jugendliche haben das Schwimmbad in Mitleidenschaft genommen – aktuell wird ein Schwimmbadverbot ausgesprochen. Team entsprechend informieren – und weiter mit der Spielerbetreuung.
Ein Nachmittag spielfrei für alle – ein Alternativprogramm muss her – gemeinsam werden Ausflüge unternommen. 
Und wieder ist ein Tag vorüber. Nächster Tag – ohjeh da haben sich zwei Jugendliche nicht an die Anweisungen der Teamleitung gehalten – was machen – Augen zudrücken, oder entsprechend sanktionieren.
Die Teamleitung entscheidet diese beiden Spieler zu sanktionieren, da es sonst schwierig wird, die Anordnungen durchzusetzen.
Jetzt gibt es noch Probleme mit Eltern, die eine andere Vorstellung von Dingen haben, als die Teamleitung – auch hier wieder Gespräche führen und die Tatsachen klären.
Am nächsten Tag brauchen die Spieler wieder die Unterstützung der Coaches, also hier hin rennen Spieler helfen und schon ruft der nächste – kaum Zeit um zu verschnaufen.
Dazwischen wieder schnell eine kleine Mahlzeit einnehmen und weiter geht’s, gute Leistungen würdigen und die weniger glücklichen trösten. 
Jetzt kommen noch andere Probleme hinzu, ein Spieler leidet unter Durchfall – Medikamente organisieren, eine andere Spielerin hat Knieprobleme – Gespräch mit dem österreichischen Physio suchen, ob er etwas machen könne.
Langsam geht das Turnier zu Ende – Schlussfeier steht an.
Zuvor noch mit jedem Teilnehmer im Einzelgespräch die EM Revue passieren lassen. 
Nach der Schlussfeier steht noch die Party an – hier den Spielern und Spielerinnen Freiraum gewähren, und trotzdem immer die Verantwortung wahrnehmen, dass alles in geordneten Bahnen abläuft.
 
Der letzte Morgen – Frühstück und danach packen und bei den Jugendlichen die Zimmer kontrollieren. Ob sie alles eingepackt haben und keine Schäden vorhanden sind?
Nun noch schauen, dass alle rechtzeitig zum Bus kommen – halt da fehlt doch ein Spieler. Wo ist er? Die Suche beginnt – aha er ist bereits im Bus – aufatmen.
Rückflug – Ankunft in Zürich – Verabschiedung und nun in Ruhe nach Hause und etwas ausspannen.
 
Das ist eine Zeitrafferzusammenfassung der Teamleiterarbeit aus Sicht eines Elternteils, die aufzeigen soll, dass die Teamleitung keineswegs Ferien geniessen konnte, sondern einen intensiven und wichtigen Job gemacht hat.
 
Wir danken, dass es Freiwillige gibt, die bereit sind diese Aufgaben und Verantwortungen zu übernehmen. 
Und in diesem Fall gebührt der Dank Sacha und Christine Volery, die mit Ihrem Einsatz den Schweizer- Jugendlichen diese EM ermöglicht haben – VIELEN DANK!
 
Ein Eltern-Gast  
 
 
 
08.08.2017 09:20 Uhr Autor: Sacha Volery - Jugendobmann Swisspool
Jugend Europameisterschaften 2017 - Leende (NED)
Die Europameisterschaften der Jugend finden dieses Jahr vom 31.7.-7.8. in Leende, Holland statt. Die Schweizer Delegation besteht aus folgenden SpielerInnen:

Junioren: Yannis Bätscher, Sandro Volery, Alessio Stamm
Schüler: Silvan Starkermann
Mädchen: Cindy Keller, Shirin Volery
 
Alle Resultate können über https://europeanpoolchampionships.eu/draw-results/ mitverfolgt werden.
 
08. August 2017
9- Ball und Schlussbericht
 
Mit 9-Ball ist bereits die letzte Disziplin angebrochen. Bei den Mädchen erwischten gleich beide einen schlechten Start und verloren ihre ersten Spiele. Cindy gegen Lynn Pjpers, und Shirin gegen Alara Gaffari. Beide Spiele gingen mit 6:3 aus. Die nächsten Spiele konnten ebenfalls beide gewinnen, erfreulicherweise auch Shirin. In der nächsten Runde hatte Shirin dann ihre Chancen gegen die ukrainische Spielerin Evelina Jureleviciute, welche sie dann aber nicht ganz verwerten konnte. Sie gab das Spiel mit 6:3 ab. Auch Cindy verlor 6:3, dies gegen Weronika Karvik, Silbermedaillengewinnerin im 8-Ball. Somit landeten im 9-Ball beide Mädchen auf dem 17. Rang. 
 
Silvan spielte bei den Schülern seinen ersten Match gegen Mika van Berkel, einer der beiden jüngsten Spieler aus dem Team Holland. Er gewann klar mit 7:4. Leider verlor er dann seine beiden nächsten Spiele und beendete auch die Disziplin 9-Ball auf dem 33. Rang. 
 
  
 
Auch bei den Junioren wollte es nicht mehr so recht. Es waren lange Tage bisher und der Spielort bot wenig bis gar keine Abwechslung für die Spieler. Alessio konnte auch im 9-Ball kein Spiel gewinnen. Yannis gewann zwar das Auftaktspiel, und auch Sandro kam durch ein Walkover in die nächste Runde. Dabei sollte es aber bleiben. Die beiden verloren ihre nächsten Spiele. 
 
Zum Schluss kann man sicher sagen, dass mit einem 5. Rang bei den Mädchen und drei 9. Rängen bei den Junioren gute Resultate erzielt wurden. Zwar hatten der eine oder andere Spieler mehr von sich erwartet, ehrlicherweise lag einfach nicht mehr drin. Für Yannis waren es die letzten Europameisterschaften bei der Jugend. Sandro wird nach seinem Auslandsaufenthalt sicher im Rennen sein um einen Startplatz für nächstes Jahr. Cindy zieht gute Bilanz und weiss, woran sie arbeiten muss und kann. Sie kann mit entsprechender Vorbereitung nächstes Jahr bei den Mädchen recht weit vorne mitmischen. Sie gehört sicher zum grossen Mittelfeld, in welchem sich viele Spielerinnen von ungefähr demselben Spielniveau befinden. 
 
Viel Zeit haben noch Silvan und Shirin. Sie haben beide gezeigt, wieviel Potential sie haben. Ordnet man sie angesichts ihres Alters und ihrer Spielstärke in den jeweiligen Kategorien ein, dann kann man zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Schweiz wird sicherlich wieder ganz vorne mitmischen, wenn die Zeit reif ist. 
 
Zusammenfassend ist die ganze Delegation nun froh, wieder in die Schweiz zurück zu kehren. Wir freuen uns auf gutes und abwechslungsreiches Essen zu Hause!
 
 
07. August 2017
8-Ball und Team
 
Der begonnene Teamwettbewerb ging am Freitag weiter gegen Deutschland. Aus internen Gründen liess der Coach von Team Schweiz nur Yannis und Sandro spielen. Das Spiel ging wie erwartet sehr klar verloren, und man musste noch am selben Abend gegen Finnland antreten. Am Start waren Yannis, Silvan und Alessio. Leider waren die Finnen stärker. Alessio verlor klar gegen Oksala, den besten Spieler der Finnen. Silvan lieferte ein spannendes 9-Ball Match ab gegen Vehmasaho, der mit einigen spektakulären Bällen für tosenden Applaus sorgte. Silvan verlor zum Schluss das Spiel. Einzig Yannis konnte gewinnen durch überzeugtes 8-Ball. Somit ergibt das Rang 9 im Team. 
 
 
 
Im 8er Ball konnte bei den Mädchen ein gutes Resultat erzielt werden! Beide Mädchen konnten ihre Auftaktspiele gewinnen, was auch für Shirin ein erster Erfolg war. Für sie war dann nach weiteren zwei Spielen Endstation auf Rang 17. Für Cindy lief es von Anfang an sehr gut und sie konnte sich durch gutes Spiel direkt für die Viertelfinals qualifizieren mit Siegen über Lara Hahn, Alara Gaffari und Weronika Garwik. Somit spielte sie am nächsten  Tag um eine Medaille gegen Darya aus der Ukraine, die im 10-Ball bereits Silber holte. Das Spiel war von Anfang an klar durch Weronika dominiert. Sie spielte sauber und auch An-Aus, was bei den Mädchen nicht so oft zu sehen ist. Dies führte zu 5:1 gegen Cindy. Guter 5. Rang also für Cindy an ihren ersten Europameisterschaften.
 
Bei den Schülern startete Silvan mit einem 6:0 gegen den Russen Mittcev. Runde Zwei bescherte ihm erneut den Kroaten Galic, der diesmal die besseren Karten hatte. Beim nächsten Spiel war dann aber Endstation gegen den Dänen Lentz und somit der 33. Rang im 8-Ball.
 
Die Junioren sorgten auch in dieser Disziplin für einen Spieler in den last 16. Diesmal sollte es Yannis sein. Alessio war erneut nach zwei Spielen aus dem Wettbewerb draussen. Auch bei Sandro sollten es diesmal lediglich zwei Spiele sein. Das Los bescherte ihm Neeklenov, danach Hofmann. Bei Yannis sah es anders aus. Nach einem Walkover verlor er das Spiel gegen den Polen Szasor. Es wartete dann in den last 32 Giulio d’Egidio aus Italien. Ein bekannter Name für die Schweizer und es lag ein gewisses Knistern in der Luft! Das schöne an Jugendwettbewerben ist, dass man über die Jahre sieht, wie sich die Kids entwickeln und zu jungen Erwachsenen heranreifen. Dieses Match ging fair und ruhig über die Bühne, Yannis hatte zum Schluss die besseren Nerven und gewann mit 7:5. In den last 16 sollte der deutsche Hofmann sein Gegner sein. Yannis konnte ihm immerhin zwei Punkte abnehmen zum Stand von 7:2. Erneut last 16 für die Schweiz und guter 9. Rang für Yannis im 8-Ball.
 
 
03. August 2017
10er Ball und Team
 
Am 1. August durfte es auch für die Mädchen endlich losgehen! Shirin durfte als erstes gegen die Polin Kinga Petrzak ran, welche ihr nicht viele Chancen liess. Im Hoffnungslauf traf sie auf Cheprasova Daria aus Weissrussland. Auch dieses Match verlor sie. 
Cindy spielte zuerst gegen Cheprasova Daria und gewann 5:2, die Nervosität war bei ihr noch gut zu spüren. Gegen Pietrzak hatte auch Cindy dann wenig Chancen und verlor. So traf sie dann im Hoffnungslauf auf Bolomka Sehdana aus der Ukraine. Es war ein langes Match, zum Schluss mit den besseren Nerven für Cindy (5:4), und so traf Cindy dann in der nächsten Runde auf Lynn Pijpers aus Holland, mehrfache holländische Meisterin und eine Spielerin mit grosser Erfahrung und Routine. Cindy konnte ihre Chancen nicht verwerten und verlor das Match mit 5:1. Somit belegen die beiden Mädchen in der ersten Disziplin Rang 25 und 13. 
 
Bei den Schülern lief es Silvan ähnlich wie bereits im 14/1. Er verlor die erste Begegnung, konnte die zweite für sich entscheiden und scheiterte in der Loosers Qualification an Souto Jonas aus Spanien in einem engen und hart umkämpften Match nach einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters. Er belegt somit Rang 33. 
 
Auch bei den Junioren lief es ähnlich wie im 14/1. Yannis und Alessio konnten erneut nicht ihre Form finden und verloren beide ihre Matches. Die Enttäuschung war bei beiden gross über Rang 33. Und wie auch im 14/1 war es Sandro, der von Anfang an sein Spiel machen und überzeugt aufspielen konnte. Endstation war bei ihm in den last 16 gegen den Russen Ilia Neeklenov. Neeklenov ging in diesem Match zügig mit fast perfektem Spiel mit 4:1 in Führung. Nach einem Timeout konnte Sandro aufschliessen und es stand 4:4 als Neeklenov ins Timeout ging. Und wie bereits sehr oft gesehen an diesen EM, sind die Timeouts sehr entscheidend. Neeklenov entschied das Spiel dann mit 7:4 für sich. Für Sandro war das somit wieder der gute 9. Schlussrang. 
 
Gleich im Anschluss an diese Spiele fand der erste Match im Juniorenteam statt. Kroatien wartete als Gegner, und im Team der Schweizer standen Sandro, Yannis und Silvan am Start. Die Zuteilung der Disziplinen verlief nicht ganz wie erhofft. Sandro spielte 8er Ball gegen Ante Sola, der unglaublich gut spielte und mit 7:1 gewann. Yannis spielte 10er Ball gegen Domagoj, und endlich konnte man Yannis so spielen sehen, wie man es von ihm gewohnt ist. Souverän gewann er mit 7:0. Somit war 1:1 und alle Augen richteten sich auf das Match zwischen Silvan und Ivan Galic. Die beiden Schüler lieferten sich ein spannendes Match! Silvan ging mit 7:2 in Führung, bis Galic versuchte, seine Pechsträhne mit einem Timeout zu unterbrechen. Das Timeout nützte, war aber aus Schweizersicht zum Glück zu spät! Silvan konnte das Spiel noch mit 8:6 nach Hause bringen und Team Schweiz ist eine Runde weiter! Als Gegner warten am 4.8. um 17 Uhr Team Germany mit Hofmann, Schiller und Kohl. 
 
 
 
02. August 2017
Disziplin 14-1 endlos
 

Gleich nach dem Eintreffen und dem Beziehen der Zimmer konnten sich die Jugendlichen einspielen und so die Tische testen. Am nächsten Morgen um 9 Uhr ging es gleich los mit den Spielen. Bei den Schülern spielte Silvan zuerst gegen Moritz Neuhausen aus Deutschland. Dieses Match verlor er sehr knapp. Somit war er im Hoffnungslauf und durfte dort nach einem Walkover gegen Alexandar Georgiev ran aus Bulgarien. Auch dieses Match war immer sehr knapp und endete zum Schluss zu Ungunsten von Silvan. Silvan beendete seine erste Disziplin an seinen Europameisterschaften auf dem 33. Rang. 
 
Bei den Junioren hatten Sandro und Yannis 9 Uhr ihre Erstrundenpartien. 
Alessio hatte Walkover. Danach verlor er zwei Spiele, beide gegen Spieler aus Kroatien und endete auf dem 33. Schlussrang. 
Yannis erwischte einen schlechten Start und musste sich gegen Aleksa Pecelj geschlagen geben. Woraufhin er im Hoffnungslauf gegen den Finnen Marko Vehmasaho ran musste. Dort lief es ihm besser und er konnte relativ klar gewinnen. In den letzten 32 traf er dann auf Daniel Maciol, mehrfacher Europameister aus Polen. Maciol konnte in der 3. Aufnahme das Match mit 100 zu 7 für sich entscheiden und Yannis belegt somit in dieser Disziplin den 17. Schlussrang.  
Sandro konnte als einziger seine Erstrundenpartie gewinnen gegen Lebduska Filip. Es zeigte sich sehr schnell, dass er einen guten Tag erwischt hat und gut und konzentriert aufspielen konnte. Zwar verlor er die zweite Partei gegen den starken Slovaken Daniel Lang. Mit Siegen gegen den Kroaten Domagoj Loncarek sowie Alacam Bilje aus Nordzypern konnte er sich überraschenderweise in die letzten 16 kämpfen. Dort wartete erneut Daniel Lang auf ihn. Leider passierten Sandro 2-3 Fehler zuviel und er verlor das Match mit 100:75 und verpasste so das Viertelfinale. Ein langer Tag ging somit für ihn mit einem guten 9. Rang zu Ende!
 
Die Mädchen spielten wie üblich an den EM keine 14/1. 
 
 
 
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17.10.2017
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18.10.2017
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