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Sascha Volery - Jugendobmanna | 17.07.2017 10:06 Uhr | 213x Gelesen

Knirpse an die Macht! - Jugendlizenzen gesucht!

Die letzten Jahre haben es gezeigt, die Anzahl Spielerlizenzen in der Schweiz ist gesunken. Dementsprechend unausweichlich ist mit jedem Jahr auch die Anzahl der Schüler, Junioren und Mädchen weniger geworden. Vor einigen Jahren wurden die Ranglisten sogar zusammengeführt, mangels Spielerinnen spielten sogar die Mädchen mit den Jungs mit und wurden auch in der derselben Rangliste aufgeführt. 
 
Ein Umstand, welcher eventuell den ganz jungen Spielern und den Mädchen die Motivation nahm, überhaupt eine Lizenz zu lösen. Anders konnten aber die QT’s und SM’s schlicht nicht durchgeführt werden.
 
Nun sieht es so aus: 
- zur Zeit hat es 3 Mädchen und weitere stehen in den Startlöchern
- es sind eher viele junge Spieler, die Junioren und älteren Schüler sind klar in der Unterzahl
 
Diese beiden Punkte veranlassen den Vorstand zu den Überlegungen, die Mädchen wieder als separate Kategorie zu führen. Dies ist mit 3 Mädchen durchaus sinnvoll und wurde bis 2011 so gehandhabt. Ebenfalls werden Überlegungen laut, jüngere und ältere Spieler wieder zu trennen. Österreich zum Beispiel teilt die Kids nicht nur in Schüler und Junioren ein, sondern es gibt bei den Schülern noch die Unterkategorie „Knirpse“. Dort können sich die ganz Kleinen und noch schwächeren Spieler unter sich messen. Aus der Sportpsychologie wissen wir ja, dass Wettkampfverhalten und Ehrgeiz sich besonders zwischen 11-12 Jahren massgeblich ändert! Warum also nicht dieser Tatsache Rechnung tragen und die Jüngsten wieder unter sich den Spass am Spiel entwickeln lassen?!
 
Natürlich braucht so eine Umstellung Mut und Zeit. Es braucht vor allem auch den Mut seitens der Verantwortlichen in den Vereinen. Wir wissen, dass in einigen Vereinen ganz junge SpielerInnen am Start sind. Warum nicht diesen eine Lizenz lösen und mit ihnen an die QT fahren? Sie müssen ja nicht von Beginn weg alle Disziplinen spielen. 14/1 zum Beispiel kann in der ersten Saison durchaus ausgelassen werden, wenn sich die SpielerInnen dazu nicht bereit fühlen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass selbst 14/1 endlos für die Kinder sehr gut zu bewältigen ist! Es ist auch immer ganz schön zu beobachten, wie sie sich gegenseitig helfen beim Zählen und Schreiben.
 
Swisspool hat in den letzten Jahren in einigen Vereinen oft Kritik gehört er mache zu wenig, um die Zahlen der Jüngsten zu vergrössern. Aus unserer Sicht können wir nur sagen, wir machen unsere Arbeit, die Kids haben tolle Stimmung an den QT und wer sich in die Nati hocharbeitet wird super auf eventuelle Ardennencup- sowie EM-Teilnahmen vorbereitet. Die Arbeit in den Vereinen können wir euch nicht abnehmen. Wöchentliches Jugendtraining und Begleitung an Wettkämpfe sind etwas, was in tausenden Fussballvereinen funktioniert und Voraussetzung ist für volle Ligen und Zuschauerränge bei den Aktiven. 
Warum nicht auch bei uns? 
Lasst uns vermehrt Herzblut in die Jugendarbeit stecken und so Voraussetzungen schaffen für viele Spieler bei den Aktiven!
 
Die führenden Clubs in Sachen Jugendarbeit machen es vor. Geht in die Jugendräume, macht Ferienpässe, macht Schnuppertrainings und Familiensamstage! Selbst für 2 Kinder rentiert sich ein Jugendtraining jede Woche. Habt Mut und löst für die Kleinen eine Lizenz, wenn sie einverstanden sind. Lehrt ihnen den Spass daran, die ersten Jahre viele Matches zu verlieren, um später richtig erfolgreich zu sein. 
 
Schauen wir uns mal die Ranglisten an bei den Aktiven ...  Ronni Regli, Claudia von Rohr, Christine Feldmann etc., es ist nicht der Verband, der diese SpielerInnen gross gemacht hat. Es waren die jeweiligen Vereine, die ihr ganzes Herzblut in die Förderung gesteckt haben. Und sie stecken ihrerseits jetzt ihr ganzes Herzblut in unseren Billardsport. In 10-20 Jahren sind es die Jungen von heute, die die Ranglisten ausmachen. Packen wir es an! 
 
Jugendobmann
Sacha Volery

 

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